„Die Königtour“ – vom Pico do Arieiro auf den Pico do Ruivo

Aktualisiert: 8. Juli

Die Wanderung verbindet den dritthöchsten mit dem höchsten Gipfel Madeiras auf spektakuläre Weise mit steilen An- & Abstiegen, unterschiedlichen Tunnel und atemberaubenden Ausblicke in das Gebirge Madeiras. Die Besonderheit des Weges ist, dass er die drein höchsten Berge Madeiras miteinander verbindet: den Pico Ruivo (1862 m), Pico das Torres (1851 m) und den Pico do Areeiro (1817 m). Dazu durchquert er einen Teil des zentralen Bergmassivs.




Quelle: https://digitaltravelcouple.com/pico-do-arieiro-to-pico-ruivo-hike/



Die Wanderung beginnt auf der Spitze des Pico do Arieiros. Nach nur wenigen Metern stößt man bereits auf die spektakuläre Aussichtsplattform Miradouro Ninho da Manta. Von dort aus lässt sich das Tal Fajã da Nogueira, ein Großteil des zentralen Gebirges sowie die Nordküste mit dem Ort Faial sehen.




Um den Pico Ruivo zu erreichen, muss man den Pico das Torres ber mehrere steile Ab- & Anstiege umlaufen. Zahlreiche Stufen sind hier in den Fels gehauen. Kurz vor der Spitze des Pico Ruivo befindet sich das Berggasthaus „Casa do Abrigo“, wo sich noch einmal mit Snacks und Getränken gestärkt werden kann, bevor die letzten 500 m zum höchsten Punkt Madeiras überwunden werden müssen. Dort angekommen, kann man bei guter Sicht das gesamte Gebirge von Paul da Serra bis zum Pico do Arieiro erblicken. Auch das Tal der Nonnen mit den einzelnen Häuschen lässt sich von hier oben bestaunen. Da der Pico Ruivo zentral gelegen ist, ist die Nord- wie auch die Südküste zu sehen – hier ist ein Rundumblick garantiert, den man nicht vergessen wird.





Von hier aus macht man sich dann erneut auf den Rückweg zum Pico do Arieiro. Auch wenn man denkt, dass man die Strecke ja bereits kennt, wird man noch einmal ganz neue Eindrücke auf dem Rückweg mit anderen Sonnen- & Wolkenverhältnissen und anderen Blickwinkeln erleben.


Entlang der Strecke befinden sich verschiedene in den vulkanischen Tuff gehauene Höhlen, in denen in früheren Jahren Vieh Zuflucht suchten und die den Schäfern als Unterschlupf dienten. Außerdem kann man die unterschiedlichsten Vögel beobachten, darunter vor allem die nur in Makaronesien vorkommenden Arten, wie der Kanarengirlitz, der Kanarenpieper) und der Einfarbsegler. Außerdem ist das Gebiet für seine Hochheide und verschiedene Endemismen bekannt. Besonders das gelbe Madeira-Veilchen, die Madeira-Glockenheide und das Felsen-Knabenkraut prägen die Landschaft.



Falls man nicht den gesamten Wanderweg von 12 km laufen, sich aber den höchsten Berg Madeiras nicht entgehen lassen möchte, kann man den Fußpfad PR 1.2 von Achada do Teixeira zum Pico do Ruivo nehmen. Der circa 2 km lange und gut ausgebaute Weg führt relativ entspannt zum Berggasthaus und zur Spitze des Pico Ruivos.



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